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Oxymel: Vitale Mischung aus Honig und Essig

Medizin unserer Ahnen

Sauerhonig oder Oxymel ist eine Mischung aus Essig und Honig, dessen Heilkraft schon sehr lange bekannt ist. Das Oxymel kann das Immunsystem stärken, den Körper beim Entgiften unterstützen oder grippale Infekte bekämpfen, denn in dieser vitalen Mischung vereinen sich die gesundheitsfördernden Aspekte von beiden Partnern. Sowohl Honig als auch Essig enthalten unter anderem verschiedene Vitamine Enzyme, Antioxidantien und andere wertvolle Stoffe. Schon seit über 2500 Jahren verwenden Heilkundige und Ärzte das Oxymel deshalb in verschiedenen Bereichen der Medizin. Wie ihr dieses leckere Getränk ganz einfach selbst herstellen könnt, erfahrt ihr hier.

Basisrezept Oxymel

2 Teile Honig

1 Teil Essig

4 Teile Wasser

 

Man mischt die Zutaten miteinander, bis sich ein einheitlicher Sirup gebildet hat. Dabei sind die Mengenangabe nur Richtwerte, es ist kein Problem, wenn beispielsweise mehr Honig oder Essig verwendet wird. 

Früher wurden die Zutaten meistens erwärmt, oft sogar gekocht, vermutlich um eventuell vorhandene Keime abzutöten. Heute stellen die meisten das Oxymel ohne Erhitzen her, um die Inhaltsstoffe im Honig und Essig zu schonen. Dies muss jedoch jeder selbst entscheiden, für kleine Kinder und Menschen mit schwachem Immunsystem ist es sicherer, die Mischung zu erhitzen. Auch nach dem Erhitzen bleiben viele gesundheitsfördernden Stoffe erhalten, längst nicht alle Vitamine und sonstigen Inhaltsstoffe werden dabei zerstört. Nähere Informationen dazu findet ihr in dem Buch, das ich euch unten im Artikel verlinkt habe.

 

Einnahme: Täglich etwa 3 Esslöffel mit Wasser oder Tee. Das ist aber nur eine Empfehlung. Jeder kann das Oxymel so einnehmen, wie er es als richtig empfindet. Ich trinke beispielsweise gerne einmal ein Glas Wasser gemischt mit Oxymel, das Mischungsverhältnis bleibt dabei jedem selbst überlassen. 

Varianten

Das oben angeführte Rezept lässt sich beliebig variieren. Neben diversen Gewürzen oder Früchten können natürlich auch frische Kräuter zugeben werden. Im Frühling sehr beliebt ist ein Brennnessel-Oxymel, das entgiftend wirkt. Ein Oxymel mit Lavendel und Melisse ist beruhigend während eine Mischung mit Mädesüß entzündungshemmend und schmerzlindernd bei Migräne wirkt. Da alle genießbaren Pflanzen und Pflanzenteile als Zugabe verwendet werden können,  kann das Oxymel das ganze Jahr über hergestellt werden. Sogar getrocknete Pflanzenteile können - dann am besten gemörsert - verwendet werden.  

 

Ich möchte euch hier ein Oxymel mit Fichtennadeln vorstellen, das sich hervorragend für den Winter beziehungsweise das zeitige Frühjahr eignet, wenn noch keine frischen Kräuter wachsen. Dazu nimmt man eine Handvoll kleiner Zweige von Fichte, Tanne oder Kiefer (Infos zu diesen Bäumen findet ihr hier), schneidet sie mit der Schere in kleine Stücke und füllt sie in ein Schraubglas. Dann mischt man 200 g Honig mit 100 ml Essig und gießt die Mischung über die Fichtennadeln. Man verschließt das Glas und lässt es 14 Tage an einem kühlen Ort stehen. Anschließend seiht man die Nadeln ab.

 

Wer sich für genaue Rezepte und weitere Ideen zum Oxymel interessiert, findet viele Anregungen, Tipps und wertvolle Infos in diesem Buch: 

"Das Große Buch vom Oxymel, Medizin aus Honig und Essig" von Gabriela Nedoma, Aesculus Verlag 

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